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Kühllast H6040 - das Simulationsprogramm zur Kühllastberechnung

Kühllast H6040 ist ein echtes dynamisches Simulationsprogramm zur Ermittlung der Temperaturgänge und der Kühllasten - von einzelnen Räumen bis zu komplexen Gebäuden. Die Berechnungen erfolgen gemäß ÖNORM H 6040 (Lüftungstechnische Anlagen - Kühllastberechnung, aktuelle Ausgabe erhältlich beim Österreichischen Normungsinstitut).

Kühllast H6040 ist das einzige nach österreichischer Norm rechnende Simulationsprogramm zur Ermittlung der Kühllast. Es wurde besonders für den österreichischen Raum entwickelt, kann allerdings durch sein innovatives Konzept weltweit eingesetzt werden (z.B. wurden bereits Berechnungen für Projekte in der Sahelzone erfolgreich durchgeführt).

 

Kühllast H6040 - Die Umsetzung der Norm

Das Rechenverfahren der Norm wurde im Auftrag des Österreichischen Normungsinstituts vom Büro DI Walter Pokorny, Zivilingenieur für technische Physik, entwickelt und beruht auf einem dynamischen Simulationsverfahren. Das Programm profitiert von der langjährigen Erfahrung des Büros Pokorny bei der Entwicklung und Anwendung von Simulationssoftware (insbesondere thermischer Gebäudesimulationen) und vom Österreichischen Normungsinstitut als Kompetenzzentrum für nationale und internationale Normen. Es ist sichergestellt, dass Kühllast H6040 die Berechnungen einwandfrei nach den Vorgaben des Entwicklers des Rechenverfahrens durchführt und hochwertige Ergebnisse nach dem Stand der Technik liefert.

Pokorny Technologies (Inhaber DI Michael Pokorny) hat das Projekt Kühllast H6040 schrittweise übernommen und seine Erfahrung im Bereich der Softwareergonomie eingebracht. DI Walter Pokorny wirkt weiterhin als wissenschaftlicher Berater mit. Damit ist einerseits die Kontinuität in der Weiterentwicklung und andererseits auch in Zukunft besonderes Augenmerk auf eine benutzerfreundliche Gestaltung von Kühllast H6040 sichergestellt.

 

Geprüft und für gut befunden

Das dynamische Simulationsverfahren, auf dem Kühllast H6040 beruht, wurde anlässlich eines Forschungsauftrages des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Angelegenheiten in den Jahren 1986-1993 überprüft und verifiziert. Dabei wurden Gebäude mit Sensoren ausgestattet und u.A. Raumtemperaturen und alle wesentlichen meteorologischen Einflüsse für einen Versuchszeitraum von mehr als einem Jahr gemessen. Parallel dazu wurden aus den meteorologischen Messwerten und den Bauangaben mit dem Simulationsverfahren die Raumtemperaturen rein rechnerisch ermittelt. Rechenergebnisse und Messwerte wurden anschließend verglichen.

Es ergaben sich dabei zwischen den tatsächlichen Messwerten und den berechneten Innenraumtemperaturen Abweichungen kleiner als 0,5K! Nur zwei mal während der gesamten Versuchszeit wurden Abweichungen bis 2K gemessen - eine Folge der ungenauen Erfassung des Öffnens eines Fensters durch die Sensoren.

Laufende Weiterentwicklung

Das Programm wird stetig weiterentwickelt, um den sich verändernden Anforderungen aus der Praxis gerecht bleiben zu können. Die enge Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Normungsinstitut führt außerdem zu dem nötigen Wissensvorsprung, um jederzeit ein Simulationsprogramm nach dem Stand der Technik anbieten zu können. Im Hinblick darauf wurde auch die aktuelle Version um einige zusätzliche Features erweitert (z.B. Kühlflächen, Erleichterungen bei der Dateneingabe...).

Wir bemühen uns außerdem in der Weiterentwicklung Kundenwünsche so weit wie möglich zu berücksichtigen. Zögern Sie deshalb nicht uns Ihre Wünsche für die nächste Version mitzuteilen.

 

 

 

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