|
Echte dynamische Simulation - Warum?
Ein angenehmes Raumklima von Arbeits- und Wohnräumen wird heute immer mehr zur Selbstverständlichkeit. Ohne entsprechende Planung oder den Einbau von Klimageräten ist das oft nicht zu erreichen. Festzustellen, ob es zu sommerlicher Überhitzung
kommen würde, und wie eine wirksame und zugleich wirtschaftliche Klimaanlage zu dimensionieren ist, stellt für den Planer eine große Herausforderung dar.
Um präzise Aussagen zu erhalten, sind einerseits möglichst genaue Ausgangsparameter erforderlich, andererseits ist ein Rechenverfahren nötig, das die komplexen thermischen Vorgänge gut simuliert.
Die Beschaffung vieler Parameter (z.B. Außentemperaturen, Sonneneinstrahlung mit Sonnenstand, Globalstrahlung) ist mit einem erheblichen Aufwand verbunden. Zusätzlich stellt die Berücksichtigung zeitlich veränderlicher Vorgänge hohe Anforderungen an das Rechenverfahren. Daher berücksichtigen viele Verfahren wesentliche Parameter nicht oder nur unzureichend und verwenden stark vereinfachende Rechenmodelle. Der Nachteil dabei: diese weit verbreiteten Näherungsverfahren mit ihren oft sehr ungenauen Ergebnissen führen meist zu unwirtschaftlichen oder im schlimmsten Fall sogar zu unterdimensionierten Anlagen.
Im Gegensatz dazu liefern teure und komplexe Gebäudesimulationen gute Ergebnisse, das aber meist auf Kosten eines hohen Bearbeitungs-Zeitaufwands. Um einen möglichst geringen Bearbeitungsaufwand
mit der Genauigkeit eines echten Simulationsverfahrens zu verbinden, wurde vom
Österreichischen Normungsinstitut die ÖNORM H 6040 geschaffen. Diese
beruht auf einem vom Büro DI Walter Pokorny entwickelten echten dynamischen
Simulationsverfahren. Kühllast H6040 ist die praktische Umsetzung der ÖNORM H 6040 und somit ein echtes dynamisches Simulationprogramm das alle wesentlichen Parameter berücksichtigt. Dadurch kann die Kühllast für jeden Raum eines Gebäudes, die Gesamtkühllast des Gebäudes und der Temperaturgang jedes Raumes (mit oder ohne Kühlung) mit besonders großer Genauigkeit ermittelt werden.
Kühllast H6040 bedeutet rasche Ergebnisse hoher Qualität. Die weiter optimierte, übersichtlich gestaltete Programmoberfläche ermöglicht eine sehr kurze Einarbeitungszeit, selbst ohne Einschulung. Die benötigten Daten entsprechen den in der Praxis üblicherweise erhältlichen Herstellerangaben. Nicht zuletzt deshalb ist der Bearbeitungs-Zeitaufwand auch bei komplexen Projekten vergleichsweise gering.
Kühllast H6040 kann einen erheblichen Wettbewerbsvorteil darstellen: genaue Ergebnisse führen zu genau an die Bedürfnisse angepassten Anlagen ohne überflüssige Reserven. Genauere Ergebnisse führen somit auch zu geringeren Betriebskosten. Das bedeutet bei maximalem Komfort wirtschaftliche Vorteile für den Kunden bei gleichzeitiger Entlastung der Umwelt durch einen geringeren Energieverbrauch. Die Verwendung eines genauen dynamischen Simulationsverfahrens ist somit ein wesentlicher Beitrag zur Zufriedenheit der Auftraggeber.
Die ÖNORM H 6040
Eine Beschreibung der Grundlagen der Simulation, des Berechnungsverfahrens und der zugrunde liegenden Daten (z.B. meteorologische Daten) finden Sie in der ÖNORM H 6040 - zu beziehen über das Österreichische Normungsinstitut (siehe auch Kontakt).
Achtung: Beachten Sie bitte, dass das "Beiblatt 1" der "ÖNORM H 6040" das Anwenderhandbuch zu Version 2 (DOS-Version) unseres Programms ist und für den Gebrauch der aktuellen Version 4 nicht als Hilfestellung dienen kann (die Hilfe zur aktuellen Version ist bereits im Programm integriert und wird zur Zeit nicht als Norm-Beiblatt angeboten).
|